Maya Bringolf interessiert sich in ihrer Praxis für Kreisläufe und Systeme im weitesten Sinne. In verschiedenen Transformationsprozessen wie Verbrennen, Perforieren und Zerschneiden, aber auch Addition und Kombination untersucht sie Objekte im Kontext ihrer Räume und sozialen Funktionen. Dabei legt sie prekäre Situationen, Spannungsverhältnisse und Interaktionen zwischen Mensch, Objekt und Raum frei. Das Ruinöse ist dabei ebenso Metapher für eine spätkapitalistische Arbeitswelt, wie für die versehrten Körper, die sich in diesen Welten bewegen.

Abfackeln, 2020


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